BESUCH IN DER BRUCKNERUNIVERSITÄT IN LINZ

 

Informationstag an der Anton BRUCKNER Privat UNIVERSITÄT

 

Ein Erlebnis, das sich so mancher von uns sicherlich merken wird! Dieser Vormittag gestaltete sich aus einem Wechsel aus Führungen durch die Unterrichtsräume und Verwaltungsbereiche der Uni sowie kurze Performances aus allen künstlerischen Bereichen.

 

Wie spielt man eine Harfe auf der Trompete oder wie hört sich ein Schlagzeug am Kontrabass an? Wie verändern chinesische Essstäbchen den Klang eines Kontrabasses? Solche fast akrobatischen Leistungen wurden uns vorgeführt. Darunter der wichtigste Tipp für unsere Künstler von einem Schauspieler: „Sei wie du bist! Mach das, was du gerade willst. Sei einfach anders als die anderen! Dann wirst du jede Schauspielprüfung auch ohne Voraussetzungen bestehen!“ Da haben sich so manche Schüler von uns bereits als fertige Künstler gesehen!

 

Geführt wurden wir auch an einen schwindelerregender Schauspielort, dem Eiffelturm, an dem sich ein Priester und ein Scheich begegneten, die sehr konträre Ansichten über die Höhe des Turm hatten. Während der eine die Pracht der Lichter der Stadt Paris genoss, hatte der andere die Tiefe nützen wollen, um seinem Liebeskummer ein Ende zu bereiten. Ein Stehgreiftheater – denn unsere Schüler waren es, die Ort und Personen für das Schauspiel aussuchten.

 

Die Führung durch das Haus brachte uns in alle Probenräume. Wir hörten die Klänge einer Zither, die harmonischen Tonleitern einer Gitarre, konnten den Trompeten und Klarinetten beim Einstudieren zuhören und hatten sogar die Möglichkeit uns als Dirigenten zu profilieren. Die Ballett- und Jazztänzer zeigten uns ihre Künste in den Spiegelsälen, vorherrschende Sprache ist hier Englisch.

 

Ein Blechbläserensemble, bestehend aus Piccolotrompeten, Trompeten, Posaunen und Tuba, spielte von Johann Strauß das bekannte Werk „Perpetuum mobile“. Diese sollte eine Maschine nachahmen, die ständig in Bewegung ist. Ein sehr schnelles Stück, das niemals aufhört: „Und so weiter, und so weiter,........“, heißt es dann vom Dirigenten.

 

Als Höhepunkt für diese Veranstaltung wurde für uns der Star Peter Herbert eingeladen. Ein Jazzkontrabassist, der aktuell in Paris lebt, zuvor zwanzig Jahre in New York verbrachte und zur Zeit für wenige Tage nach Linz gekommen ist, um seinen Schülern Unterricht zu geben. Beeindruckend waren für uns seine Improvisationen und fast akrobatischen Leistungen.

 

Viele Eindrücke haben wir mitgenommen. Eine Universität, die als Voraussetzung mehr braucht als eine Matura und eine Inskription mit Matrikelnummer: großes Talent! Nur die Besten werden es schaffen!

 

 

 

Elisabeth Ritt